Kirchengemeinde St. Laurentius, St. Margareta, St. Jakobus und St. Michael, Eppstein
 

Unser Pastoralteam im Pastoralen Raum Main-Taunus Mitte

Wir stellen Ihnen mit diesem Plakat unser Pastoralteam im Pastoralen Raum (Hofheim-Kriftel-Eppstein) mit ihren Arbeitsschwerpunkten und besonderen Zuständigkeiten vor.

Neue Gottesdienstordnung

Liebe Gläubige im Pastoralen Raum.
Für die Fusion hat sich bei der Auftaktveranstaltung zum Pastoralen Raum, zu der alle Gläubigen eingeladen waren, neben etlichen Themen- Arbeitsgruppen auch eine für die Gottesdienstordnung, mit Mitgliedern aus den beiden Pfarreien, gefunden.
In dieser AG wurde, unter der Berücksichtigung vieler Besonderheiten in den Kirchorten, eine neue Gottesdienstordnung erarbeitet. Diese wurde dem Pastoralausschuss vorgelegt, in den PGRs vorgestellt und dann im Pastoralausschuss beschlossen. Veränderungswünsche, Besonderheiten vor Ort und eine große Portion machbarer Realität sind mit hineingeflossen.
Die neue Gottesdienstordnung basiert auf drei Kriterien, die uns dabei wichtig waren:
Verlässlich – die Diözese gibt uns derzeit drei Priester. Damit hoffen wir vorerst auch in die Zukunft zu gehen. Deshalb haben wir eine Gottesdienstordnung entwickelt, die auf drei Priester abgestimmt ist und in der gerne auch weitere Priester mitarbeiten können.
Damit haben wir eine Gottesdienstordnung, die die größtmögliche Verlässlichkeit bietet und wir aus der Unsicherheit herauskommen: finden wir für diesen oder jenen Gottesdienst jemand oder nicht.
Ebenso bietet sie Ihnen eine Verlässlichkeit Ihrer Seelsorger, die dann mit Ihnen die Hl. Messe feiern.
Realistisch – damit ist die Zahl der in Zukunft zur Verfügung stehenden Priester und auch der Gläubigen gemeint, die die Gottesdienste miteinander feiern. Keine der Zahlen lässt im Augenblick und für die nächsten Jahre einen großen Aufschwung vermuten. Sollte sich dies verändern, werden wir neu schauen.
Zusammenführend – wir haben die Idee der Tandems aufgegriffen, so dass die schmerzliche Konsequenz sein wird, dass nicht mehr jeden Sonntag an jedem Ort eine Messe stattfindet, es zugleich aber die Kirchorte zusammenführt als e i n e Pfarrei.
Dabei wird noch einmal deutlich, was katholisch bedeutet: Kirche besteht sowohl vor Ort als auch über die Ortsgrenzen hinaus. Gerade das ist ja das Verlockende bei größeren Veranstaltungen oder auch der Weltkirche: eine große Gemeinschaft, die einander kennen- und schätzen lernt und sich gegenseitig bereichert.

Genau das bestaunen wir ja oft bei den evangelischen freikirchlichen Gemeinden, mit ihrer Lebendigkeit und ihrem Zusammenkommen aus den weit entferntesten Orten, weil es ihnen wichtig ist.
Der AG-Gottesdienste und den Gremien danke ich für die gute und sehr kreative Zusammenarbeit, das aufeinander hören, Rücksicht nehmen und neue Ideen entwickeln, aber auch Miteinander ringen und streiten, damit das für die Gemeinden möglichst Beste herauskommt.

Aufgrund der für uns alle überraschenden Versetzung von P. Gaspar werden zeitiger als zum Gründungstermin der Pfarrei „neuen Typs“ Umstrukturierungen auf vielen Gebieten erforderlich, wie z. B. eine gemeinsame Homepage, viele gemeinsame Verwaltungsbereiche, eine Firmung, Zusammenarbeit in der Erstkommunion usw. Daher bietet es sich auch jetzt schon an, die neue Gottesdienstordnung mit dem Pfingstfest einzuführen und damit nicht bis zum 1. Advent (wie ursprünglich geplant) zu warten.

Damit können wir die Sommermonate dazu nutzen aufeinander zuzugehen, einander in den jeweiligen Kirchorten zum Gottesdienst und vielleicht noch anschließend vor der Kirchentüre zu begegnen und so mehr und mehr zusammen zu wachsen. Sicher wird es hier und da noch etwas holprig sein, vielleicht müssen wir auf schon für dieses Jahr bestehende Termine Rücksicht nehmen. All das gehört in diese Anfangszeit  hinein. Da werden diese ersten Wochen und Monate von uns Großzügigkeit und Fehlerfreundlichkeit verlangen. Aber auch da baue ich auf Sie alle und Ihr Verständnis.

Machen wir es, wie schon vor Jahrzehnten die Basisgemeinden Lateinamerikas,wenn sie beten:
Aus den Dörfern und Städten, sind wir unterwegs zu Dir, HERR. –
Reihen wir uns ein in diese Pilgerschar des Volkes Gottes.
Herzliche Einladung dazu!
Ihr Pfarrer Helmut Gros

Übersicht neue Gottesdienstordnung

Bericht aus dem Pastoralausschuss - zur neuen Gottesdienstordnung

Liebe Gemeindemitglieder,

die Fusion unserer Gemeinden Hofheim-Kriftel und Eppstein rückt näher. Der Pastoralausschuss, besetzt aus Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte beider Gemeinden und dem Pastoralen Team, hat inzwischen alle Themenfelder, zu denen wir in der Auftaktveranstaltung Arbeitsgruppen gebildet hatten, bearbeitet. Jetzt steht die Ausformulierung der Gründungsvereinbarung an.
Diese Vorbereitung hilft uns nun, denn das etwas überraschende Ausscheiden von Pater Gaspar bedingt Änderungen an der Gottesdienstordnung. Bereits im letzten Jahr hatten wir uns überlegt, wo und wann in der neuen Pfarrei sinnvoll Messen gefeiert werden können, damit unsere drei Priester das Pensum noch realistischerweise schaffen und auch nicht vor allzu leeren Bänken predigen müssen. Die Arbeitsgruppe aus Ehrenamtlichen hat zusammen mit Pfarrer Gros und Pater Gaspar Kalender gewälzt, Gewohnheiten ausgetauscht und Fahrtwege berechnet. Nicht zu vergessen war die Frage, wie wir die zahlreichen katholischen Feiertage integrieren können. Zum Schluss fand die entwickelte neue Gottesdienstordnung einstimmig im Pastoralausschuss Anerkennung.

Auf diese Arbeit konnten wir nun zugreifen und werden die neue Gottesdienstordnung nach dem Weggang von Pater Gaspar schon vorzeitig einführen.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden! Und Ihnen allen ein Dank, wenn Sie die neuen Gottesdienstzeiten wohlwollend unter den gegebenen Umständen einordnen. Umständen, die Veränderungen und zum Teil auch einen Abschied von lieben Gewohnheiten einfach notwendig machen - das ist uns wohl allen klar.
Herzliche Grüße aus dem Pastoralausschuss
Isabelle Clessienne, PGR Vorsitzende Hofheim-Kriftel // Dagmar Hirtz-Weiser, PGR Vorsitzende Eppstein // Markus Hövelmann, Pastoralausschuss Vorsitzender

Bericht aus dem Pastoralen Raum

Manchmal holt die Zeit einen schneller ein, als man denkt. So erging es uns auch im Pastoralausschuss, wo wir seit zwei Jahren den Weg ebnen für die Pfarrei St. Elisabeth, die wir zum 1.1.2023 als "Pfarrei neuen Typs" aus Eppstein, Kriftel und Hofheim bilden werden.
Pater Gaspar Minja, der Pfarrerverwalter in der Pfarrei Eppstein, wurde zum 1.4.22 in die Pfarrei St. Franziskus im Hohen Westerwald versetzt.
Mit dem gleichen Datum hat Pater Anto Batinic, OFM seinen Priesterlichen Dienst als Kooperator (Priesterlicher Mitarbeiter) im Pastoralteam und für den gesamten pastoralen Raum Hofheim, Kriftel und Eppstein angetreten.
Zusammen mit Pfr. Gros und Kpl. Funk bildet er ein Priesterteam, das im gesamten Pastoralen Raum d. h. in allen Kirchorten tätig sein wird.
Momentan laufen gerade die Vorbereitungen für die neue Gottesdienstordnung, die zum Pfingstfest in Kraft treten soll. Anfang Mai wird sie in den ortsüblichen Medien vorgestellt.
Die gemeinsame Homepage nimmt Formen an und wird demnächst für den pastoralen Raum schon online gehen. Zur Pfarrei St. Elisabeth werden wir trotz allem erst, wenn der Bischof die Zusammenlegung offiziell gemacht hat. Das werden wir dann vermutlich am 15. Januar in einem feierlichen Festgottesdienst alle zusammen feiern.
Auf dem Pfarrpfad, der unsere Kirchorte verbindet, hat sich mittlerweile schon zum zweiten Mal eine Runde Pilger auf den Weg in den Taunus gemacht und wurde dort freundlich mit Musik, Speis und Trank und vielen Begegnungen und Geschichten begrüßt. Zum Beispiel das Rätsel um die Jesus-Figur in Vockenhausen oder die Geschichte, die hinter dem heiligen Wendelin in Ehlhalten steht, durften wir hören, in Bremthal gut gestärkt den Blick auf den Taunus genießen, meditativ zur Ruhe kommen in der heimeligen Kirche in Niederjosbach und wunderschönen Klängen der Eppsteiner Orgel lauschen. Vielen Dank allen Beteiligten und Bernhard Hohmann für die Organisation.

Neues aus dem Pastoralausschuss

Die Sonne scheint, draußen dürfen wir wieder singen und uns treffen - das läßt die Stimmung steigen. Auch das Treffen des Pastoralausschusses, das noch einmal digital stattfand, stand unter einem guten Stimmungs-Stern.
 
Wie wir uns in Zukunft darstellen wollen, digital und analog, das steht in den kommenden Wochen und Monaten auf der Agenda. Ein Logo ist in Planung, Homepage, Pfarr- und Gemeindebrief - für all solche Dinge kommen in unserer zukünftigen Pfarrei Menschen zusammen, um Neues zu entwickeln.
Auch wie die Caritasarbeit in Zukunft gemeinsam gestaltet werden soll, und wo wir wann weiter kontinuierlich Gottesdienste feiern können, wurde diskutiert. Die Idee der Tandems, wo sich zwei Gemeinden die Sonntage teilen, und so den Weg als Team durch die Zeit gehen können, fand Anklang und so konnte die Gottesdienstordnung ab 2023 auch final abgestimmt werden.

Besonders freuen wir uns darüber, dass auch in den einzelnen Kirchorten Ideen und Projekte für St. Elisabeth wachsen. So wurde in Hofheim ein Pfarrpfad St. Elisabeth erdacht, der einen mit der App komood über Wanderwege zu allen unseren Kirchen führt und das Team um die Juniorkirche in Kriftel hat kindgerecht das Leben der heiligen Elisabeth mit Spiel- und Bastelaktionen zum Download für die Homepage zusammengetragen.

Vielen Dank dafür!

Wir verabschieden uns erst einmal in die Sommerpause und wünschen allen Gläubigen aus der zukünftigen Pfarrei St. Elisabeth eine gute, erholsame und vor allem gesunde Zeit!

Zukünftige Pfarrei St. Elisabeth Hofheim-Kriftel-Eppstein

Alle reden vom Abstand ... Wir, die katholischen Pfarreien aus Hofheim, Kriftel und Eppstein, rücken näher zusammen. Zwar nicht physisch, auch unsere Sitzungen finden seit geraumer Zeit nur noch online statt, aber im Herzen kommen wir viele gute Schritte weiter zusammen auf unserem gemeinsamen Weg der zukünftigen Pfarrei St. Elisabeth Hofheim-Kriftel-Eppstein.
Der Umbau des alten Pfarrhauses in der Hofheimer Innenstadt zum zentralen Pfarrbüro kann beginnen, wo in Zukunft dann alle Verwaltungsfragen zusammen laufen werden.
Gemeindemitglieder und Pastoralteam, die in unterschiedlichen Arbeitsgruppen engagiert sind, haben fleißig daran gearbeitet, sich auszumalen, wie zum Beispiel Messdienerarbeit, Kommunikation, Sakramentenspendung oder caritative Tätigkeiten in solch einer großen Pfarrei gestaltet werden können. Der Pastoralausschuss, das demokratisch gewählte Gremium, wird all die guten Ideen und Initiativen dann in einem  gemeinsamen Konzept sammeln.
Auch wenn nicht alles perfekt im Zeitplan ist, denn auch bei uns hat Corona natürlich Einiges durcheinander gewirbelt, so kommen wir doch stetig voran. Ob es im Sommer vielleicht möglich sein wird, einmal draußen einen gemeinsamen Gottesdienst feiern zu können, das steht wohl noch in den Sternen. Die Idee hat der Pastoralausschuss in  seiner letzten digitalen Sitzung am 16.3. jedenfalls schon einmal aufgegriffen. Nun wird man an so ganz konkreten Dingen wie einer gemeisamen Homepage, gemeinsame Verwaltung und die Verteilung der Gottesdienste arbeiten müssen. Es wird also spannend bleiben.