Kirchengemeinde St. Laurentius, St. Margareta, St. Jakobus und St. Michael, Eppstein
 

Aus der Gemeinde

Heilige Elisabeth - eine Heiligenfigur entsteht

Eine neue Heiligenfigur für die Pfarrkirche in Hofheim entsteht. Noch gibt es erst ein kleines Modell, das ein kleiner Fingerzeig auf die große Figur ist. Neugierig? Dann schauen Sie doch mal in das Video rein.

 

Stellenangebot

Als Pfarrei neuen Typs bekommen wir auch eine:n Verwaltungsleitung (m/w/d). Die Stelle ist nun vom Bistum Limburg ausgeschrieben.
Weitere Information erhalten Sie hier

Mitteilung aus dem Exerzitienhaus

Liebe Gemeindemitglieder,
im Sommer des vergangenen Jahres habe ich Sie darüber informiert, dass wir Franziskaner die Trägerschaft unseres Exerzitienhauses zum Sommer 2025 aufgeben und dann Hofheim verlassen werden. Nun schreibe ich Ihnen erneut, um Ihnen mitzuteilen, dass die Schließung des Exerzitienhauses bereits zum Jahresende 2022 erfolgt. Der Hintergrund sind die bautechnischen Herausforderungen in Form des Brandschutzes. Ein Fachgutachten hat ergeben, dass die notwendigen Maßnahmen weitaus umfangreicher und somit auch weitaus kostenintensiver sind als vermutet. Die Höhe der Kosten steht in keiner Relation zu den zweieinhalb Jahren, die wir das Exerzitienhaus dann noch betreiben würden.
Ohne diese umfassenden Maßnahmen gewährt uns die Bauaufsicht die Weiterführung des Hauses unter Auflagen nur bis zum Jahresende. Für uns ist dies eine schmerzliche Entscheidung, zu der wir aber keine Alternative sehen, wenn wir verantwortlich mit finanziellen Ressourcen umgehen wollen.
Ebenso schmerzlich ist dies für unsere Angestellten, für die Mitarbeitenden im Refugium, für die Referentinnen und Referenten und für alle, die das Franziskanischen Zentrum als Ort der Begegnung und der Stille in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten schätzen und lieben gelernt haben. Sie alle verlieren einen Rückzugsort, der eine wichtige „Oase“ im Rhein-Main-Gebiet ist. Leider erfüllt sich somit nicht, was ich im vergangenen Sommer geschrieben habe, dass wir nach einer gewissen Trauerphase wieder in einen dynamischen und kreativen Schaffensprozess kommen wollen.

Auch für Sie als Gemeindemitglieder der Pfarrei Eppstein bedeutete dies nach der Versetzung von Pfarrer Gaspar eine erneute Ankündigung von Veränderung. Bis zum Jahresende werden wir Brüder für die  liturgische Unterstützung der Gemeinden im Rahmen der neuen gemeinsamen Gottesdienstordnung zur Verfügung stehen und mit Ihnen in den verschiedenen Kirchorten der Pfarrei Eppstein die  Sonntagsgottesdienste feiern.
Vermutlich haben Sie bereits mitbekommen, dass Norbert Lammers und Helmut Schlegel in Hofheim verbleiben werden. Zusammen mit den Schwestern vom Guten Hirten werden sie in Hofheim-Marxheim einen Geistlichen Ort gestalten. Dazu zählt neben der seelsorglichen Betreuung der Schwestern die Gestaltung der Liturgie. Zudem sind sie verantwortlich für das Projekt „Exerzitienarbeit“ der Deutschen  Franziskanerprovinz, für die Koordination und Öffentlichkeitsarbeit der spirituellen Angebote der Brüder.

Mit dem Jahreswechsel endet somit unsere kontinuierliche Präsenz und Mitarbeit in der Gemeinde Eppstein und ihren Kirchorten. Über den Termin der Abschiedsgottesdienste werden Sie noch informiert. Schon jetzt bedanken wir uns für die gemeinsame Zeit und die miteinander gefeierten Liturgien. Bestärken wir einander in all den anstehenden Herausforderungen.

Es grüßen Sie mit pax et bonum = Frieden und viel Gutes!
Ihre Brüder Franziskaner
Br. Stefan Federbusch
(Leiter des Exerzitienhauses und der Franziskanergemeinschaft Hofheim)

Abschied von den Franziskanern, Exerzitienhaus Hofheim

Uns Eppsteiner Katholiken steht mit dem Weggang der Franziskaner aus dem Exerzitienhaus in Hofheim ein großer Abschied bevor. Seit Jahrzehnten haben sie bei uns und mit uns Gottesdienst gefeiert. Dankbar denken wir an die Zeit mit Pater Claudius und Pater Hubert zurück. Nun müssen wir auch von Bruder Stefan und Bruder Norbert Abschied nehmen, die mit großer Zuverlässigkeit und Selbstverständlichkeit regelmäßig den Sonntagsgottesdienst mit uns gefeiert haben. Jeder von ihnen hat mit seinem eigenen Charisma uns Gottes Botschaft verkündet und uns dabei auch den franziskanischen Geist nähergebracht. Dafür sind wir ihnen von ganzem Herzen dankbar.

Es wäre schön, wenn viele Eppsteiner Gläubige die Gelegenheit nutzten, sich in den genannten Gottesdiensten von den Franziskaner Patres zu verabschieden.
Wir wünschen ihnen von Herzen alles Gute für ihren zukünftigen Wirkungskreis und werden ihr wohltuendes Wirken bei uns nie vergessen. Gottes Segen möge sie begleiten!
Dagmar Hirtz-Weiser, PGR-Vorsitzende

In diesen Gottesdiensten zelebrieren sie nochmals einen Gottesdienst in unserer Pfarrei:
Bruder Norbert:
10. Dezember 2022 um 18:00 Uhr in St. Margareta, Bremtahl
11. Dezember 2022 um 09:00 Uhr in St. Laurentius, Eppstein
um 11:00 Uhr in St. Michael, Niederjsobach
18. Dezember 2022 um 09:00 Uhr in St. Michael, Ehlhalten
um 11:00 Uhr in St. Jakobus, Vockenhausen
Bruder Stefan:
26. November 2022 um 18:00 Uhr in St. Margareta, Bremthal
27. November 2022 um 09:00 Uhr in St. Laurentius, Eppstein
um 11:00 Uhr in St. Michael, Niederjosbach
04. Dezember 2022 um 09:00 Uhr in St. Michael, Ehlhalten
um 11:00 Uhr in St. Jakobus, Vockenhausen
Wer keine Gelegenheit hat an diesen Gottesdiensten teilzunehmen, kann am Sonntag, 11. Dezember 2022 um 15:00 Uhr im Haus vom Guten Hirten, Schloßstr.115, 65719 Hofheim (Kirche) am Abschiedsgottesdienst der Franziskaner teilnehmen und sich persönlich verabschieden. Im Anschluss an diesen Gottesdienst „Begegnung“ im Maria Droste Haus.

Neue Gottesdienstordnung

Liebe Gläubige im Pastoralen Raum.
Für die Fusion hat sich bei der Auftaktveranstaltung zum Pastoralen Raum, zu der alle Gläubigen eingeladen waren, neben etlichen Themen- Arbeitsgruppen auch eine für die Gottesdienstordnung, mit Mitgliedern aus den beiden Pfarreien, gefunden.
In dieser AG wurde, unter der Berücksichtigung vieler Besonderheiten in den Kirchorten, eine neue Gottesdienstordnung erarbeitet. Diese wurde dem Pastoralausschuss vorgelegt, in den PGRs vorgestellt und dann im Pastoralausschuss beschlossen. Veränderungswünsche, Besonderheiten vor Ort und eine große Portion machbarer Realität sind mit hineingeflossen.
Die neue Gottesdienstordnung basiert auf drei Kriterien, die uns dabei wichtig waren:
Verlässlich – die Diözese gibt uns derzeit drei Priester. Damit hoffen wir vorerst auch in die Zukunft zu gehen. Deshalb haben wir eine Gottesdienstordnung entwickelt, die auf drei Priester abgestimmt ist und in der gerne auch weitere Priester mitarbeiten können.
Damit haben wir eine Gottesdienstordnung, die die größtmögliche Verlässlichkeit bietet und wir aus der Unsicherheit herauskommen: finden wir für diesen oder jenen Gottesdienst jemand oder nicht.
Ebenso bietet sie Ihnen eine Verlässlichkeit Ihrer Seelsorger, die dann mit Ihnen die Hl. Messe feiern.
Realistisch – damit ist die Zahl der in Zukunft zur Verfügung stehenden Priester und auch der Gläubigen gemeint, die die Gottesdienste miteinander feiern. Keine der Zahlen lässt im Augenblick und für die nächsten Jahre einen großen Aufschwung vermuten. Sollte sich dies verändern, werden wir neu schauen.
Zusammenführend – wir haben die Idee der Tandems aufgegriffen, so dass die schmerzliche Konsequenz sein wird, dass nicht mehr jeden Sonntag an jedem Ort eine Messe stattfindet, es zugleich aber die Kirchorte zusammenführt als e i n e Pfarrei.
Dabei wird noch einmal deutlich, was katholisch bedeutet: Kirche besteht sowohl vor Ort als auch über die Ortsgrenzen hinaus. Gerade das ist ja das Verlockende bei größeren Veranstaltungen oder auch der Weltkirche: eine große Gemeinschaft, die einander kennen- und schätzen lernt und sich gegenseitig bereichert.

Genau das bestaunen wir ja oft bei den evangelischen freikirchlichen Gemeinden, mit ihrer Lebendigkeit und ihrem Zusammenkommen aus den weit entferntesten Orten, weil es ihnen wichtig ist.
Der AG-Gottesdienste und den Gremien danke ich für die gute und sehr kreative Zusammenarbeit, das aufeinander hören, Rücksicht nehmen und neue Ideen entwickeln, aber auch Miteinander ringen und streiten, damit das für die Gemeinden möglichst Beste herauskommt.

Aufgrund der für uns alle überraschenden Versetzung von P. Gaspar werden zeitiger als zum Gründungstermin der Pfarrei „neuen Typs“ Umstrukturierungen auf vielen Gebieten erforderlich, wie z. B. eine gemeinsame Homepage, viele gemeinsame Verwaltungsbereiche, eine Firmung, Zusammenarbeit in der Erstkommunion usw. Daher bietet es sich auch jetzt schon an, die neue Gottesdienstordnung mit dem Pfingstfest einzuführen und damit nicht bis zum 1. Advent (wie ursprünglich geplant) zu warten.

Damit können wir die Sommermonate dazu nutzen aufeinander zuzugehen, einander in den jeweiligen Kirchorten zum Gottesdienst und vielleicht noch anschließend vor der Kirchentüre zu begegnen und so mehr und mehr zusammen zu wachsen. Sicher wird es hier und da noch etwas holprig sein, vielleicht müssen wir auf schon für dieses Jahr bestehende Termine Rücksicht nehmen. All das gehört in diese Anfangszeit  hinein. Da werden diese ersten Wochen und Monate von uns Großzügigkeit und Fehlerfreundlichkeit verlangen. Aber auch da baue ich auf Sie alle und Ihr Verständnis.

Machen wir es, wie schon vor Jahrzehnten die Basisgemeinden Lateinamerikas,wenn sie beten:
Aus den Dörfern und Städten, sind wir unterwegs zu Dir, HERR. –
Reihen wir uns ein in diese Pilgerschar des Volkes Gottes.
Herzliche Einladung dazu!
Ihr Pfarrer Helmut Gros

Übersicht neue Gottesdienstordnung

Hinweise zu den Gottesdiensten

Es gelten die Corona-Basisschutzmaßnahmen:

  • Alle Bänke können wieder genutzt werden. Mit den aktuellen Lockerungen endet auch für Gottesdienste die Notwendigkeit sich vorher im Pfarrbüro anzumelden.
  • Handeln Sie eigenverantwortlich und tragen Sie dann eine Maske, wenn es eng ist und kein Abstand eingehalten werden kann.
  • Auf das Händeschütteln beim Friedensgruß wird verzichtet.
  • Bei Erkältungs-oder Grippesymptomen bitte dem Gottesdienst fernbleiben.
  • Gemeindegesang ist erlaubt.
  • Herumreichen des Kollektenkorbes darf wieder erfolgen.

Der Winter kommt und wir müssen Energie und Heizkosten sparen
In der Heizperiode werden unsere Kirchen weniger beheizt. Es wird nur noch eine Grundtemperatur von ca. 5-8 Grad bestehen. Ein Aufheizen der Kirchengebäude zu den Gottesdiensten entfällt generell.
Sie können sich ein Sitzkissen und zusätzlich eine Decke für die Beine mitbringen.

Die Werktagsmesse in St. Michael, Ehlhalten wird in das Gemeindehaus, Rathausweg verlegt.

 

Pfarrpfad Sankt Elisabeth

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