Am Dienstagmorgen nach Ostern war es dann soweit. Um 11 Uhr versammelten sich alle im Turnraum. „Wollt ihr schauen, ob aus den Körnern etwas geworden ist?“, fragte Marion Grimm in die Runde. Natürlich wollten es alle sehen. In der Schale lagen keine Körner mehr, sondern viele grüne Stengel sprießten und bedeckten schon der nach kurzen Zeit die dunkle Erde.

Nach der Auferstehungsgeschichte, dem Anzünden der neuen Osterkerze und dem gemeinsamen Singen, Pfeifen, Klatschen, Stampfen und Schnipsen des Liedes „Hallelujah, es ist Ostern, Jesus lebt“, war es dann auch im Kindergarten soweit. Im Turnraum wurde es lauter, stand die Ostereisuche bevor. Die Helfer des Osterhasen hatten die Körbchen wie schon im letzten Jahr wegen des schlechten Aprilwetters nicht im Garten, sondern drinnen versteckt. Schnell flitzten die Jungen und Mädchen vom Turnraum nach oben und entdeckten schnell die versteckten Körbchen unter Stühlen, Tischen, in Regalen und anderen Verstecken. Jeder fand sein Körbchen mit Straßenkreide in Form eines Ostereis und Schokolade.
 

 
© Kath.Eppstein 2015