Afrikanische Lebensfreude im Gottesdienst in St. Michael am 18. März 2018

Am Sonntag, dem 18. März haben sich die Gottesdienstbesucher in Niederjosbach von afrikanischen Klängen mitreißen lassen, denn überraschend viele waren gekommen, um sich das Ergebnis des Gospelworkshops anzuhören, der tags zuvor stattfand.  
Simon Mputo in Zusammenarbeit mit dem Gospelchor Woza Moya aus Niedernhausen leitete den Workshop, an dem auch Eppsteinerinnen und Flüchtlinge teilnahmen. Den ganzen Samstag probten wir  in der Kirche die mitreißenden Rhythmen und gut zugänglichen Melodien.
Am Sonntag brachten wir das Ergebnis zu Gehör und begleiteten die Messe mit afrikanischen Gesängen, wobei Simon Mputo und eine junge Kongolesin mit ihren hellen, sicheren Stimmen solistisch wirkten. Anfangs war der Chor noch zaghaft, doch dann wurden wir mutiger, unserer Freude Ausdruck zu verleihen und somit auch die Gottesdienstbesucher einzubeziehen. Es passte ja auch so gut zusammen: Pater Gaspar predigte von der Liebe Gottes und dass wir zulassen sollen, von ihm geliebt zu werden. Der Chor spiegelte in seinen Melodien und Bewegungen die Zuversicht und Freude der afrikanischen Christen wider, das Singen und Tanzen aus ihrer tiefen Gewissheit, von Gott geliebt zu sein. In Afrika werden die Gottesdienste mit Leib und Seele gefeiert.
(Text: Gisela Kümmerle)
 

© Kath.Eppstein 2015