Sommerfest in Ehlhalten Juli 2015

Art Attack und Clownereien beim Kirchenfest
Unter dem Motto: „Kommt lasst uns feiern- rund um den Kirchturm sind wir daheim“, lud der Ortsausschuss St. Michael Ehlhalten am vergangenen Wochenende mit einem bunten, hessischen Programm, zu seinem Sommerfest ein.
Am Samstag Nachmittag waren die Kinder eingeladen, ein „Art Attack- Riesenbild“ zu gestalten. Zunächst entwarfen Kinder und Jugendliche das Motiv der lachenden Kirche mit einer Comicfigur „Minion“. Danach ging es eifrig los, verschiedene Materialien zusammen zu suchen, die dafür in Frage kommen könnten. Da wurde eine Papiertischdecke in langen Bahnen ausgerollt, aus Riesenstrohhalmen ein Kreuz gebunden, das die Nase bildete und mit Papierblumen die Augen geformt. Eine Tür aus Polsterfolie wurde mit leuchtend roten Lippen belegt. Darüber schwebt der „Minion“ aus zitronengelbem Stoff und Papptelleraugen. Zum Schluss konnten alle Kinder ihr Meisterstück aus den oberen Fenstern des Gemeindehauses bewundern.
Während sich die Gemeindemitglieder zum Dämmerschoppen mit Handkäsesalat, Hausmacherwurstplatten und Äppelwein eindeckten, traf ein ziemlich verwirrter Clown Nusch ein. Auf seiner riesigen Landkarte suchte er verzweifelt das kleine Ehlhalten. Als er endlich merkte, dass er schon angekommen war, fand er in einem seiner Koffer einen gewöhnlichen Zollstock, mit dem er von der Schaukel, auf der er lustig hin und her wippte, über ein Pferd zu einem kleinen Hund an der Leine immer wieder andere Gegenstände formte. Ein Zimmerbesen diente ihm zu lustigen und geschickten Jonglagen.  Einen besonderen Ballanceakt präsentierte Clown Nusch auf seiner Leiter. Der Höhepunkt stellten erstaunliche Geschicklichkeitsspiele mit dem Diabolo dar. Die Anwesenden forderten begeistert eine Zugabe, die er gerne einlöste. In der Pause  spielte der „Doppelhorst“, wie ihn Clown Nusch genannt hatte, hessische und weinselige Musik. Danach wurden alle Anwesenden gefordert im „Großen Hessensquiz“, das Lucia Kretschmer mit ihren Helfern, präsentierte. Da konnte man neben verschiedenen ernsten Wissensfragen lernen, dass es statt einem Glatzengebirge eher ein Rothaargebirge gibt, dass Mama Hesselbach in verzweifelten Situationen noch nicht das „Lebe geht weider“ kannte, sondern „Karl mei Drobbe“ forderte und dass wir uns mit dem „Bibbs“ den Tod holen. Den selbigen konnte sich dann auch manch einer holen, weil sich der harte Kern bis spät in die Nacht hielt, bis auch die Letzten gut gelaunt nach Hause gingen.Am Sonntag Morgen feierte die Gemeinde unter vollbesetzten Zelten und Pavillons bei strahlend blauem Himmel ihren Festgottesdienst. Pater Gaspar sprach in seiner Predigt von den Zelten, die wir in unserem Leben auf dieser Erde haben und von den kommenden, die wir noch suchen. Der Gesang wurde durch die kirchliche Musikgruppe und Frau Wendel an der Orgel begleitet. Und aus den verschiedenen Gruppen wurden von Kindern aus dem Kinderwortgottesdienst, von Jugendlichen und Erwachsenen, Fürbitten vorgetragen. Die Ortsausschussvorsitzende Martina Smolorz begrüßte alle Gemeindemitglieder und Gäste und dankte besonders den vielen fleißigen Helfern dieses gelungenen Festes. Sie warb dafür dass jeder  die aktive gemeinsame Arbeit in der Gemeinde, die vielen kleinen und großen Aktivitäten mit gestalten könne. Besonders auch für das Engagement in Ortsausschuss und Pfarrgemeinderat, der im November neu gewählt werden wird und wo die Fäden letztendlich zusammenlaufen, rief sie schon jetzt zu Vorschlägen und zur Kandidatur auf. Pünktlich nach dem Gottesdienst konnten sich alle mit einem reichhaltigen Essen aus selbstgemachten herrlich bunten Nudel- und Kartoffelsalaten, Hackbraten und Fleischkäse satt essen, das das bewährte Team der Familie Kretschmer und ihren Helfern, zusammengestellt und vorbereitet hatte. Bei den beliebten,  selbstgemachten Kuchen und Kaffee, klang das stimmige Fest dann allmählich aus.

© Kath.Eppstein 2015