Kirchengemeinde St. Laurentius, St. Margareta, St. Jakobus und St. Michael, Eppstein

Rückblick auf das Krippenspiel und seine Entstehungsgeschichte

Im vergangenen Jahr mussten leider viele gewohnte Dinge bedingt durch die Corona-Pandemie ausfallen. Bereits im September begannen Iris und Marcus Wirth sich Gedanken zu machen, wie zumindest ein Krippenspiel in Bremthal an Weihnachten stattfinden kann. Von Anfang an war klar, dass der gewohnte Rahmen mit ca. 15 mitwirkenden Kindern, ebenso vielen Musikerinnen und Musikern und ca. 150 Besuchern nicht möglich sein würde. Schnell kristallisierte sich die Idee heraus, das Krippenspiel als Film zu produzieren. Diese Idee wurde dann mit dem Ortsausschuss Anne Annau und Ansgar Dierkes diskutiert und anschließend der Gemeindereferentin Andrea Höfling vorgestellt. Als auch sie ihre Unterstützung für das Projekt zusagte, ging es an die Vorbereitungen.

Ein Krippenspiel unter dem Titel "Alles anders an Weihnachten?" wurde zusammen mit einem kleinen Drehbuch geschrieben. Ursprünglich sollten mit den Kindern einige Aufnahmen an diversen Drehorten draußen gemacht werden; als jedoch die Infektionszahlen im Spätherbst stiegen, entschied man sich, alle Aufnahmen nur über eine Videokonferenzsoftware zu machen. Christina Tischler wurde als Coach gewonnen, um bei der Einrichtung auf den vorhandenen Endgeräten zu unterstützen und mit den Kindern ihre Rollen zu proben.

Die Dreharbeiten liefen unglaublich schnell, weil alle ihre Texte konnten, die Einsätze perfekt funktionierten und Mimik, Gestik und kleine Gags einfach toll waren. Ein großer Dank an dieser Stelle an alle Kinder und deren großartige Teams an Requisiteuren, Stylisten, Beleuchtern und Technikern - also an die Eltern.
Andrea Höfling steuerte ein paar Tage später noch eine Grußbotschaft bei, da sie selbst zeitgleich in Vockenhausen Andachten hielt.

Der Krippenspielfilm wurde an Heiligabend nachmittags viermal in St. Margareta gezeigt, so dass ihn insgesamt 100 Besucherinnen und Besucher sehen konnten. Zu jeder Aufführung musizierte jeweils eine andere Familie live. Die notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen, wie die Vorabanmeldung, die kleine Besucherzahl, die kurze Dauer, das Masketragen am Platz, die ausgeschaltete Heizung und die Lüftungspausen wurden gerne akzeptiert, um am heiligen Abend einen Hauch von "Normalität" erleben zu können.
 

Bericht: MW