„Fair schmeckt mir!“ Aktionswoche zum Fairen Handel vom 13. bis 26. September 2010

„Fair schmeckt mir!  - so lautet das Motto der diesjährigen „Fairen Woche“, die vom 13. bis 26. September bundesweit stattfindet. Zum neunten Mal werden Weltläden, Aktionsgruppen, kirchliche Initiativen, Supermärkte, Agenda- und Umweltschutzgruppen, Einrichtungen der Verbraucherberatung,  Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure mit mehreren tausend Veranstaltungen den Fairen Handel mit Produzentengruppen in Afrika, Asien und Lateinamerika in den Blickpunkt der Öffentlichkeit stellen.

Schwerpunkt in diesem Jahr: die Gastronomie. 2010 steht das Essen und Genießen im Mittelpunkt der Aktionen. Sie sollen Lust machen, die leckere Vielfalt fair gehandelter Produkte auszuprobieren. Ganz besonders sind in diesem Jahr daher Cafés, Restaurants und Kantinen angesprochen, Produkte aus Fairem Handel in ihr Angebot aufzunehmen, faire Menüs anzubieten oder zu Aktionen zum Fairen Handel einzuladen. Rund 15.000 gastronomische Betriebe bieten bisher Kaffee, Tee, Trinkschokolade, Säfte, Wein, Snacks oder Eiscreme aus Fairem Handel an und bereiten Gerichte mit fair gehandelten Zutaten zu. Die Veranstalter der Fairen Woche wollen diese Zahl deutlich erhöhen, damit immer mehr Menschen fair gehandelte Produkte außer Haus kennenlernen und probieren können. Gleichzeitig rufen die Veranstalter die Verbraucher auf, bei ihrem Einkauf verstärkt zu Produkten aus Fairem Handel zu greifen. Neben dem bekanntesten Produkt Kaffee gibt es inzwischen eine große Vielfalt von Lebensmitteln und Kunsthandwerksprodukten. Zahlreiche Produkte aus Fairem Handel sind in bundesweit mehr als 30.000 Supermärkten und Bioläden erhältlich. Ein breites Sortiment an fair gehandelten Produkten bieten die Fachgeschäfte für Fairen Handel, die bundesweit etwa 800 Weltläden, an.
Informationen zur Fairen Woche, einen Veranstaltungskalender sowie Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte sind unter www.fairewoche.de abrufbar.
Kontakt: Eine-Welt-Kreis Eppstein
Arno Müller, Tel.: 06198/1336


Stadtmesse auf Burg Eppstein am 05.09.2010

In diesem Jahr findet die Stadtmesse des Pastoralen Raumes Eppstein am Sonntag, den 05. September 2010 um 10.00 Uhr auf der Burg Eppstein statt. Diese traditionelle Zusammenkunft aller Katholiken aus Eppstein ist mehr als nur ein gemeinsames feiern. Diese Zusammenkünfte außerhalb des eigenen Kirchenraumes dienen auch und vor allem dem Zusammenwachsen des Pastoralen Raumes. Der neutrale Ort auf der Burg ist dafür ein Zeichen.

Wir laden hiermit alle Eppsteiner ein, in diesem Sinne gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Natürlich ist im Anschluss auch wieder Gelegenheit für Gespräche bei Brezeln und Apfelwein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der Eine-Welt-Kreis Eppstein ist zur Stadtmesse wieder mit einem Verkaufsstand vertreten. Neben den bewährten Produkten wie Kaffee, Tee und Honig werden neue leckere Schokoladenprodukte angeboten.


Zeltlager 2010: Auf den Spuren des antiken Griechenlands

Auf den Spuren der griechischen Mythologie, die antike Kultur erforschend und Odysseus'
Abenteuer begleitend, erlebten die Kinder der katholischen Kirchengemeinde Eppstein das
Zeltlager 2010.
Am 2. August trafen die zwischen 8 und 13 Jahre alten aufgeregten TeilnehmerInnen als Metöken (griech.: metoikos, von meta „mit“ und oikos „haus“, also Mitbewohner) in der Polis Zelaitos ein, die von 17 bis 31 Jahre alten GruppenleiterInnen eine Woche lang auf einer bis dahin unberührten Wiese im Westerwald aufgebaut wurde.
Von Hermes empfangen und durch Eres in die tragische Geschichte Trojas eingeführt, leitete Göttin Athene die Kinder über den Lagerplatz:
Angefangen bei Hestia, der Göttin des Herdfeuers, die im Küchenzelt für das leibliche Wohl sorgte,
lernten die Kinder Hephaistos' Feuerstelle, ihre von Eros betreuten Schlafzelte, Poseidons
Duschtempel und Aphrodites Waschaltar, die zur täglichen Zahn- und Körperpflege einluden,
kennen. Dionysos verwaltete den Shop, in dem Getränke und Süßwaren erworben werden konnten
und Pan, der Hirtengott, erklärte den Kindern den Donnerbalken. Artemis verwaltete das Spielezelt,
das in den Mittagspausen für stetige Unterhaltung sorgte und der Göttervater Zeus thronte von Ares
bewacht vor dem Olymp, dem großen Zelt der BetreuerInnen.
In den täglichen Abendrunden begleiteten die Metöken Odysseus auf seiner beschwerlichen Reise
nach Ithaka: während der Nachtwanderung bewiesen sie ihren Mut und besiegten einen einäugigen Zyklopen. Sein Tod erzürnte dessen Vater Poseidon, der ihnen mit Skylla und Charybdis weitere Hindernisse auf der beschwerlichen Reise in den Weg setzte. Doch nachdem die Kinder Odysseus und Herakles bei Hades und Persephone aus der Unterwelt befreit hatten, und der Hexe Zirze entkommen waren, wurden sie von Penelope mit Dudelsackklängen und einem Freudenfeuer empfangen.
Zehn Tage abseits der Zivilisation, ohne Strom, warmes Wasser, Handy, Fernseher und PC-Spielen, lebten die Kinder unter freiem Himmel, bauten mit Säge und Beil ausgestattet ihre eigenen Bänke, Kühlschränke und Wäscheleinen und bastelten antike Schmuckstücke in Hobbygruppen. In gemischten Kleingruppen wurde eine Rallye durchgeführt und die in Togen gekleideten Metöken durchliefen die traditionellen Disziplinen der Olympiade zu Ehren des Gottes Zeus. Um sich von Harz, Dreck und Spinnengebein zu reinigen fuhren die Kinder ins Schwimmbad und flitzen mit viel Schmierseife über die Wasserrutsche. Als das neue Segel mit der Bannerfahne gehisst war, wurde die Polis trotz aufmerksamer und mit getoastetem Brot ausgerüsteten Nachtwache von römischen Göttern überfallen. Die Metöken mussten ihre betreuenden Götter des Olymp aus den Händen der Überfäller befreien und sich so ihr Bannersegel zurückerobern.

Die Götter des Olymp
Abendrunde am Lagerfeuer
Gottesdienst im Lager

Ministrantenwallfahrt nach Rom im August 2010

17 Messdiener und 4 Betreuer aus dem Pastoralen Raum Eppstein waren bei der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom 2010 dabei.

Das haben wir gesehen: Forum Romanum, Kolosseum, Spanische Treppe, Via condotti, Piazza Navona, Engelsburg, Pantheon, Vatikanische Museen mit Sixtina, Kallixtus Katakomben, Tritonenbrunnen, die „Schreibmaschine“ (Monumento Vittorio Emanuele), den Piazza del Popolo mit Pincio...
Diese Kirchen haben wir besucht: St. Josef Höchst, Lateranbasilika, Petersdom, St. Paul vor den Mauern, St. Ignazio, Santa Maria degli Angeli, Santuario Devino Amore, St. Maria Magdalena...
Unser Lieblingstreffpunkt: Fontana di Trevi oder die unübertroffene Eisdiele BLUE ICE am Pantheon und natürlich unsere gigantische Dachterrasse im Hotel auf einem der grünsten Hügel Roms...
Die haben wir getroffen: über 1000 Messdiener aus dem Bistum Limburg, über 50.000 Ministranten aus aller Welt, unseren Papst, einen Limburger Bischof zum „anfassen“, freundliche Römer, die uns immer versuchten weiter zu helfen...
Das hat uns am meisten begeistert: Die unglaubliche Stimmung unter den Jugendlichen – egal wo!, das Gemeinschaftsgefühl, die fetzigen Lieder in den Gottesdiensten, Rom bei Nacht; ein Sitzplatz im Schatten, ein Trinkbrunnen - wenn die Flasche leer war, eine Toilette bei der die Warteschlange unter 10 Personen war, der Limburger Abend, die unermüdliche Hilfe der Malteser, mal in eine leere U-Bahn einsteigen dürfen, als die Zugfahrt von 18 Stunden geschafft war....
Fazit: Nächstes Mal sind wir auf jeden Fall wieder dabei!!!


Spendenaufruf zur Wiederherstellung des historischen Wegekreuzes

Sandsteinkreuz

Ende Februar wurde das einzige religiöse Flurdenkmal in Eppstein durch den Sturm Xynthia zerstört: Das Sandsteinkreuz wurde durch einen fallenden Baum zerschmettert. Seit 1869 erinnert das Wegekreuz an die historischen katholischen Bittprozessionen. Um dieses Kulturdenkmal, das von historischen Bräuchen und Traditionen zeugt, wieder herstellen zu können, werden 3.000 Euro benötigt. Der Ortsvorsteher von Eppstein und die Katholische Kirchengemeinde Eppstein bitten mit Unterstützung der Stadt Eppstein um Spenden für die Wiederherstellung des Sandsteinkreuzes.
Spenden sind auf das Konto-Nr. 25143 der Stadt Eppstein bei der Taunus-Sparkasse (BLZ 512 500 00) unter Angabe des Verwendungszwecks "Sandsteinkreuz" einzuzahlen. Sobald der notwendige Betrag gespendet wurde, wird mit den Arbeiten zur Wiederherstellung des Kulturdenkmales begonnen. Jeder Spender erhält eine Spendenbescheinigung von der Stadt Eppstein.

 

der beschädigte Corpus/Foto:Eppsteiner Zeitung
das beschädigte Wegkreuz/Foto:Feuerwehr Eppstein