Sonntag morgen 7:00 Uhr am S-Bahnhof in Bremthal herrschte rege Betriebsamkeit. Dort startete unser Bus mit 34 Beteiligten zu der Reise Kirchen, Klöster und Sehenswürdigkeiten in die Wachau. Nach rund 9 Stunden Fahrt kamen wir wohlbehalten in Spitz an der Donau an. Von dort aus unternahmen wir zahlreiche Ausflüge und Besichtigungen.
Montag fuhren wir über Melk durch den Dunkelsteinerwald zur Wallfahrtskirche Maria Langegg. Ein wunderschöner Einstieg in die Pracht der Barockkirchen der Wachau. Nach der Führung ging es weiter zum Stift Melk. Überwältigend und mächtig erhebt sich das Stift über der Stadt Melk. Nach der Teilnahme am Chorgebet „In der Mitte des Tages“ ging das Programm weiter. Durch das gesamte Kloster und die Bibliothek hatten wir einen sachkundigen Reiseleiter, der uns die Entstehung des Stiftes und die Geschichte des Klosters erläuterte.
Dienstag stand im Zeichen der Wallfahrtskirche Maria Taferl mit einem weiten Blick, vom Vorplatz der Kirche, in das Donautal. Strahlend blauer Himmel begleitete uns. Den Einstieg in diesen Tag begannen wir mit einer hl. Messe. Danach stand die Führung durch die Kirche auf dem Programm. Den Abschluss bildete ein Besuch in der Schatzkammer der Wallfahrtskirche. Nach der wohlverdienten Mittagsrast fuhren wir weiter zum Schloss Artstetten, eine Sommerresidenz der kaiserlichen Familie. In der Gruft fand Erzherzog Franz Ferdinand und Sophie von Hohenberg, die bei dem Attentat 1914 in Sarajewo ermordet wurden, ihre letzte Ruhestätte.
Mittwoch besichtigten wir die Stadt Krems und fuhren anschließend mit dem Krems-Wachau-Express durch die Stadt. Auch hier erfuhren wir über die Entstehung und Gründung der Stadt Krems viel Wissenswertes. Auf der schönen blauen Donau fuhren wir mit der MS Prinz Eugen an Dürnstein vorbei nach Spitz an der Donau. Am Abend lud uns das Hotel Wachau zu einer Weinverkostung ein.
Donnerstag 8:00 Uhr ging es nach Wien. Über die Autobahn waren wir gegen 9:30 am Schloß Schönbrunn angelangt. Dort erwarteten wir unseren Reisführer, welcher uns zuerst in die Gärten des Schlosses entführte, bis wir dann durch 45 Zimmer des Schlosses Schönbrunn geführt wurden. Viele Eindrücke aus dem Leben der Zeit von Maria Theresia konnten wir erfahren. Nach einer kurzen Mittagsrast leitete unser Wiener Reiseleiter unseren Bus durch Wien. Wir fuhren am Regierungsgebäude, Hofburg, Prater und vielen geschichtsträchtigen Stellen in Wien vorbei, bevor wir dann mit einem Stadtrundgang durch die Altstadt von Wien mit dem Stephansdom und Mozarthaus diesen Tag beendeten. Nach dem Abendessen wurden dann noch verschiedene Heurigenlokale in Spitz an der Donau besucht.
Freitag zum Abschluss der Reise besichtigen wir noch das Stift Göttweig, ein Benediktinerstift am östlichen Rand des weltberühmten Donautals. Dieses Stift ist nicht nur Anziehungspunkt für viele Gäste, sondern wird getragen von einer Gemeinschaft von ca. 40 Mönchen. Das Kloster - aufgrund seiner großartigen Berglage auch das „Österreichische Montecassio“ genannt - wurde 1083 gegründet. Am frühen Nachmittag wurden wir von einem Regenguss überrascht. Wir änderten kurzfristig das Programm -anstatt den Jauerlinggipfel in 915 m Höhe zu erklimmen- fuhren wir in die Stadt Dürnstein. Bekannt ist Dürnstein durch seine terrassenförmigen Weinberge und der Pfarrkirche mit dem blauen Kirchturm. Nach den vielen gewonnenen Eindrücken dieser Reisewoche und des regnerischen Wetters, war ein Besuch eines Lokales oder eines Cafes angesagt.
Samstag morgen um 9:00 Uhr ging es wieder zurück nach Bremthal. Es war eine wunderschöne herrliche Woche, mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Wir waren eine tolle Gemeinschaft aus allen Teilen des Pastoralen Raumes Eppstein. Gegen 18:00 Uhr erblickten wir wieder den Kirchturm von Bremthal (K. Nies).