Caritas

In den einzelnen Kirchorten versuchen wir durch Einzelhilfe, aber auch durch gemeinsame Angebote der Hilfe, der größten materiellen Not zu begegnen. In lebendiger Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Main-Taunus liegt uns daran, ein Netzwerk der Hilfe zu bewahren und auszubauen.

In den einzelnen Kirchorten haben eine Reihe von Gemeindemitgliedern Besuchs-und Betreuungsdienste übernommen.

Mit Ihrer Spende, bei den jährlich stattfindenden Sammlungen für die Werke der Caritas, unterstützen Sie die Arbeit der Gemeinde bezogenen Caritas Arbeit.

Bankverbindung: Katholische Kirchengemeinde Caritas Eppstein

IBAN:DE49 5125 0000 0050 0029 50    SWIFT-BIC: HELADEF1TSK


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Gemeinsamer Mittagstisch

Warum wurde der „Mittagstisch“ ins Leben gerufen? Vor etwa 10 Jahren sind die fünf Eppsteiner Kirchengemeinden zum Pastoralen Raum zusammengelegt worden, und im Jahr 2008 suchten die fünf Pfarrgemeinderäte nach Ideen, mit einem sozialen Projekt das Zusammenwachsen zu fördern. Konnte die Caritas unseres Bezirks vielleicht Hilfestellung geben? Pfarrer Bischoff fragte bei der Fachstelle für Gemeindecaritas in Hofheim an und die Referentin, Frau Marita Thum, gab ihre Zusage. Aus vier Ideen wurde der „Gemeinsame Mittagstisch“ ausgewählt, weil dieses soziale Projekt am meisten geeignet schien, ein gemeindeübergreifendes und vielleicht auch generationsübergreifendes Kennenlernen zu ermöglichen. Zunächst bildete sich um Jahre 2009 eine Planungsgruppe aus den Caritasverantwortlichen fast aller Gemeinden des Pastoralen Raumes. Sie legte den Gesamtrahmen fest und suchte ein „Mitmachteam“. Überraschenderweise fanden sich genügend Personen für die verschiedenen Dienste und am 17. November 2009 war es dann so weit: Der erste Gemeinsame Mittagstisch konnte angeboten werden. Inzwischen trägt der Pastorale Raum einen anderen Namen. Er heißt jetzt „Pfarrgemeinde Eppstein“ und hat nur noch einen Pfarrgemeinderat, zusammengesetzt aus Mitgliedern der fünf Kirchengemeinden (jetzt: Kirchorte) und Wildsachsen. Das gegenseitige Kennenlernen hat sich längst bei vielen Gelegenheiten ganz zwanglos ergeben.

Nähere Informationen zu den „Mittagstischen“, die viermal im Jahr stattfinden:

Wann?     Wird rechtzeitig bekanntgegeben

Wo?         Gemeindezentrum Am Honigbaum, Niederjosbach

Kosten?   Spende nach Belieben

Wer ist eingeladen? Alle, die gerne in Gemeinschaft essen: Alt und Jung, Groß und Klein, Alleinstehende und Familienmenschen, der Kirche Fernerstehende und Gemeindemitglieder. Wer nicht selbst kommen kann, wird abgeholt.

Woher kommt das Publikum? Aus Ehlhalten, Vockenhausen, Niederjosbach, Eppstein, Bremthal und Wildsachen.


Asylkreis Eppstein

„Neues“ Engagement für Flüchtlinge feiert „Jubiläum“

Ein Jahr ist es nun etwa her, als die ersten Ideen gesponnen wurden, Menschen zu finden, die bereit wären, sich für Flüchtlinge einzusetzen, die ihre neue Heimat hier bei uns in Eppstein finden. Die allgemeine Zunahme der Flüchtlingszahlen wurde auch bei uns vor Ort spürbar. Inzwischen bewohnen ca. 133 Asylbewerber die verschiedenen Unterkünfte in der Alten Schulstraße, im Schützenhof, im Taunuscamp und im Haus Sandstein. Sie suchen Schutz und nach einer Perspektive für ihr Leben. Viele von ihnen haben in ihrer Heimat und auf der Flucht schreckliche Dinge erlebt. Zwar sind sie hier bei uns erst einmal in Sicherheit, aber eben auch mit einer völlig fremden Umgebung, Kultur und Sprache konfrontiert. Um sie in dieser schwierigen Situation zu unterstützen, gründete sich der Asylkreis Eppstein, der inzwischen auf etwa 100 HelferInnen angewachsen ist, die sich in unterschiedlichster Art und Weise und mit Begeisterung und Idealismus für die Flüchtlinge engagieren. Die Stadt, die drei Kirchengemeinden und viele Vereine haben Mitglieder in diesen Kreis entsandt – für unsere Gemeinde sind das neben verschiedenen Ehrenamtlichen wie Frau Picard vom Pfarrgemeinderat auch Frau Höfling vom Pastoralteam.

Deutschunterricht, Fahrdienste, Besuche, Freizeitangebote, Hilfe bei Behördengängen und Übersetzung von Post, Beschaffung von Fahrrädern als Möglichkeit zur Mobilität der Flüchtlinge, Organisation von Spenden und Öffentlichkeitsarbeit sind nur einige der Dinge, die von Ehrenamtlichen geleistet werden. Zwar gibt es einen Sozialarbeiter, der die Flüchtlinge unterstützen soll, doch betreut er so viele Menschen, dass da für viele Dinge einfach keine Zeit bleibt.

Natürlich ist es auch wichtig, dass die Integration der Flüchtlinge in den Ort Schritt für Schritt gelingt. Ein erstes großes Begegnungsfest kurz vor Weihnachten in Bremthal wurde zu einem großen Erfolg. Das Gemeindezentrum von Emmaus war bis auf den letzten Platz besetzt von Asylbewerbern, Asylkreismitgliedern und Bürgern. Alle ließen sich die Leckereien des selbst hergestellten internationalen Buffets schmecken, lauschten den kulturellen Beiträgen aus den unterschiedlichsten Nationen und kamen miteinander ins Gespräch. Kommen Sie doch einfach zum nächsten Begegnungsfest und erleben Sie es selbst! Es ist bereits in Planung.

Die Arbeit des Arbeitskreises wird rein aus Spendenmitteln finanziert. Viele von Ihnen haben bereits schon dazu beigetragen. Zum Beispiel, indem Sie bei unserer letzten Caritassammlung gezielt für die Flüchtlinge gespendet haben. Insgesamt sind bisher 9.664 Euro erfreulicherweise zusammengekommen. Wir bedanken uns noch einmal ausdrücklich bei Ihnen dafür. Natürlich freut sich der Kreis aber noch über weitere Spenden, denn es bleibt immer noch viel zu tun. Wenn Sie also helfen wollen, dass andere helfen können, spenden Sie auf unser Konto bei der Taunussparkasse: Katholische Kirchengemeinde, IBAN DE49 5125 0000 0050 0029 50 mit dem Kennwort „Flüchtlingshilfe“. Jeder Euro kommt direkt bei den Eppsteiner Flüchtlingen an!

Wenn Sie sich weiter über die Situation der Flüchtlinge im Main-Taunus-Kreis und in Eppstein informieren wollen, empfehlen wir Ihnen einen Besuch der Hompage: www.fluechtlinge-mtk.de. Dort finden Sie auch aktuelle Berichte, Hilfsmöglichkeiten und Kontaktpersonen zum Thema Flüchtlinge und Asylkreis.


© Kath.Eppstein 2015